Matthias Reuter
Pressestimmen

Reuter versteht es hervorragend, das Kopfkino einzuschalten und die Phantasie seines Publikums auf Trab zu bringen. (…) Das ist so saukomisch, dass man es einfach selbst erlebt haben muss. Entsprechend groß fällt der Applaus für den kurzweiligen Auftritt aus, mit dem der Musikkabarettist am Ende des Abends verabschiedet wird.

Badische Zeitung, 17.04.2023, Ute Wehrle

An seinem Keyboard lief Reuter regelmäßig zu Hochform auf. Rockig, poppig, bluesig, meist jazzig, aber bei Bedarf auch romantisch – der Oberhausener zauberte auf seinem Keyboard. Sein Rezept gegen die allseits befürchtete Winterkälte, wenn den Gasspeichern die Luft ausgeht: mehr Neun-Euro-Tickets, mit denen sich die mobile Reisegesellschaft in den Sommermonaten wie Ölsardinen fühlen konnte.

Westfälische Nachrichten, 07.03.2023, Dierk Hartleb

Erfrischend, sympathisch und äußerst unterhaltsam fühlte Matthias Reuter beim Kabarettabend im Kulturhaus Oberwesel mit beeindruckender Wort- und Klavierakrobatik den Dingen auf den Zahn. Die Bandbreite seines Best-of-Programms spannte der Oberhausener Künstler über Politik, Alltag sowie zwischenmenschliche Befind- und Befremdlichkeiten. Ein Abend, der ganz im Zeichen der hohen Kunst der Kleinkunst stand.

Rhein-Zeitung, 21.07.2021

Politikhäme am Klavier // Am Klavier läuft Reuter zur Hochform auf. Romantisch, poppig, jazzig, rockig und fingerfertig bringt er den Steinway in Rage mit seinem NRW-Abi-Blues oder dem in Ruhrpott-Russisch gebellten Song, der ungeahnte Einblicke in eine Weltverschwörung russischer Hacker eröffnet, deren anonymes Haupt „die Doris“ im Callcenter von O2 ist. (…) Lieber Humor und eine große Klappe, als einen Kleinen Waffenschein. Ja, warum nicht?

Badische Zeitung, 30.01.2020, Dorothee Philipp

Das Publikum ist begeistert. Mal mit Gitarre, mal am Klavier und mal am Lesepult: Reuter zaubert mit Worten. Er erzählt vom Ausflug nach Rüdesheim, von Ernie und Bert, vom Aussterben der Innenstädte, von russischen Hackern – in wunderbarem Dialekt.

Rheinische Post, 29.01.2019, Theresa Demski

„Wenn Männer basteln“ und andere Kuriosiäten // Egal ob Reuter seinen nicht wirklich gelungenen Zivi-Einsatz an der Kirchenorgel nachspielt – das Keyboard verleiht der Szene den sakralen Charakter -, oder die sich ins Absurde schraubende Whats-App-Kommunikation der Elterngruppe rund um das geplante Weihnachtsspiel der Klasse 3b vorträgt, er hat die Lacher auf seiner Seite. Der Oberhausener verarbeitet die Fußball-WM in Katar zu seinem bissig-komischen Song, er intoniert Weihnachtslieder meisterlich witzig, beherrscht auch die Rap-Variante und verarbeitet die zum Fest allgegenwärtige Frage – »Wer nimmt die Omma?« – zu einer wunderschönen Geschichte. Herrliche Pointe natürlich inklusive.

Main-Echo, 11.12.2018, Martina Jordan

Trotz der vielen Lacher erzeugenden Stellen in seinem Programm „Auswärts denken mit Getränken“ bleibt der Mann aus Oberhausen stets auf der hohen Ebene hintersinniger Gedanken, oft gepaart mit tiefschwarzem Humor der feinsten Art.

Badisches Tagblatt, 11.12.2017

„Wer Roski mag, wird Reuter lieben.“

Bonner Generalanzeiger, März 2016, Thomas Kölsch

"Matthias Reuter trägt seine ebenso fantastischen wie gleichzeitig erstaunlich realistischen Texte mit solcher leidenschaftlichen Natürlichkeit vor, dass er das Publikum mitten hinein in seine Welt zieht und so für einen sehr unterhaltsamen, kurzweiligen Abend sorgt, zu dem jeder Gast etwas länger bleibt."

Rheinische Post, 01.03.2014, Amela Radetinac

"Eingedenk dieses Matthias Reuter ist mir nicht bange um die Kabarettszene. Er macht (zum Glück) niemanden nach, findet seine eigene (musikalische) Note, gibt sich sprachschöpferisch originell und sehr locker. Solchen Nachwuchs braucht das Kabarett."

Remscheider General Anzeiger, 25.2.2013

„Schlagfertig, geistreich, politisch spitz, süffisant ironisch und unverkrampft lässt der sympathische Sprachkünstler wenig unkommentiert, von den kauzigen Originalen aus dem realistischen Milieu seiner Heimat über die „Subway“ - Regel „Verlassen Sie nie Ihr Baguette“ und Rolltreppen-Karrieren bis hin zur Navigation im Supermarkt. Im verbürgerlichten, noch leicht native Anklänge hören lassenden Tonfall des im Schatten des Gasometers aufgewachsenen Mittelständlers erzählt er, was andere gerne verschweigen. Denn die schönsten Geschichten der Welt handeln oft von Peinlichkeiten „…und die kriegt man viel zu selten erzählt“. Er tut es.“

Remscheider General-Anzeiger, 19.09.11, Frank Becker

„Reuter beherrscht die hohe Kunst des altehrwürdigen Klavierkabaretts, ohne dabei altbacken zu wirken.“

Westdeutsche Zeitung Ratingen, 12.05.11

„Höhepunkt des Abends war jedoch der Auftritt des Oberhausener Kabarettisten Matthias Reuter, der das Publikum mit intelligentem und originellem Kabarett begeisterte.“

WAZ Duisburg, 09.05.11, Jonathan Focke

„Reuter gottlob ist eines dieser viel versprechenden kabarettistischen Nachwuchstalente, das die Bühne braucht. Matthias Reuters Programm hatte Klasse. Übrigens auch am Klavier, das der 34-Jährige immer wieder gekonnt in sein Programm einbaute.“

WAZ Fröndenberg, 20.03.2011, Dominik Pieper

„Neben dem gewandten Umgang mit der Sprache wusste der Entertainer auch am Klavier mit jazzigen Stücken, die er mit skurrilen und witzigen Texten würzte, bestens zu unterhalten.“

WAZ Velbert, 16.01.2011, Birgit Hölker-Schüttler

„Reuter zuckt lächelnd die Schultern. Kann passieren, so sind sie halt, die Menschen im Revier. Er nimmt sich da selbst nicht aus. Zum Glück. Ihm zuzuhören, ist in diesem Fall das pure Vergnügen.“

General-Anzeiger Bonn, 08.06.2010 von Ulrike Strauch

„Matthias Reuter ist ein frisches Ruhrgebiet-Gewächs: geradeheraus und mit dem Herzen auf der Zunge. Der Überraschungsmoment und vor allem die Kürze sind dabei seine Stärken.“

Allgemeine Zeitung Mainz, 08.05.11

„Wenn Humor ist, wenn man trotzdem lacht, dann ist Matthias Reuter ein Humorist, wie uns lange keiner mehr zum Lachen brachte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt – aber selbst nie böse wird. Und das ist wirklich und wahrhaftig und mehr als nett.“

Neue Ruhr Zeitung Oberhausen 09.05.2010, Michael Nicolas

„Der 33-jährige Oberhausener Matthias Reuter bewies wieder einmal, dass er das Zeug zu einem ganz Großen im Kabarett-Geschäft hat.“

Rheinische Post, 7.04.2010

„Ein Erzähler, dessen Geschichten immer zwangläufig im Dilemma enden, ein großartiger Pianist und sprachverliebter Slampoet und Singer-Songwriter am Klavier.“

Aus der Jury - Begründung zum 1. Platz beim Bielefelder Kabarett-Preis 2009